Der Wald steht schwarz und schweiget

Ein heißer Sommer im Bergischen Land. Olga, Thorvald, Benno und Hanna paddeln auf einem Floß im Waldsee. Plötzlich sieht einer der Jungen oben auf dem Felsen einen schwarzen Schatten, der davongleitet.

Dreißig Jahre später. Die Kinder von einst versammeln sich an einem lauen Sommertag zum Klassentreffen in Lius‘ Gasthof im Wald. Man lacht und trinkt und tauscht Erinnerungen aus. Die Nacht wird lang. Zwei Tage später spaziert Olga in der flirrenden Hitze am Bach entlang – und findet ihre Schulfreundin Juliane tot im Wasser. Während die polizeilichen Ermittlungen vorangetrieben werden, wird Olgas Aufenthalt in ihrer Waldhütte immer unheimlicher. Der Mörder läuft noch frei herum. Und er gibt Olga unmissverständliche Zeichen …

Ein intensiver Kriminalroman voller Spannung, Sommer, Melancholie und knisternder Atmosphäre.

Der Anfang. Der Sound. Diese Geschichte. Es war um mich geschehen: Das war definitiv kein Manuskript, das man „anliest“ und auf den Stapel „noch mal versuchen“ legt.
Dieser Roman, der im Kleid eines Kriminalromans daherkommt, brachte einfach alles mit, wovon traumhafte Sommerlektüre lebt.
Und es ist genau dieses „Traumhafte“, das bereits der Titel anklingen lässt und das die Autorin zart und suggestiv zugleich der ganzen Geschichte unterlegt. Traumsequenzen, auch Alpträume der Protagonistin, alte Mythen aus dem Bergischen Land und ein Ton, der nicht zufällig an den ‚Fliegenden Holländer’ erinnert (aber das werden Sie selber herausfinden …)
Bianca Dombrowa, dtv-Verlag        

Petra Tessendorf präsentiert in ihrer bildhaften Sprache keinen blutrünstigen Roman, eher ein leises Drama in einer ausdrucksstarken Umgebung. Feinfühlig mit einer spürbaren Spannung entführt sie die Leser in die dunkelsten Ecken des Bergischen Landes sowie in dessen Seelenleben.
General Anzeiger, Remscheid

In ihrem Krimi-Debüt spielt Petra Tessendorf gekonnt mit Bergischen Mythen. Auch ihre atmosphärisch dichten, fast poetisch anmutenden Naturschilderungen überzeugen
General Anzeiger, Bonn

Die Beschreibung der äußeren Szenerie gelingt der Autorin sehr bildhaft und die Wiedergabe der inneren Verwicklungen geradezu berührend
Lübecker Nachrichten

Grenzland

Der berühmte Science-Fiction-Autor Ivar Magnuson verfährt sich ausgerechnet an Heiligabend im finnisch-schwedischen Grenzgebiet. Was dann passiert, übersteigt bei Weitem die ohnehin schon blühende Fantasie des Autors, denn er gerät an seine Grenzen. Und damit sind nicht nur Ländergrenzen gemeint …

In: Stille Nacht, tödliche Nacht – 24 mörderische Adventsgeschichten 
Dezember 2018
Hrsg. Petra Mattfeldt, Preis: 14,80€ (Taschenbuch), 9,95€ (E-Book),
368 Seiten, Bookspot-Verlag, ISBN: 978-3956691188

Nichts als Stimmen

Kriminalhauptkommissar Paul Lupin macht sich mit seinem Vater Johann einen schönen Tag in Grömitz. Er liegt am Strand, hört den Wellen zu, nimmt Gesprächsfetzen wahr »… ich wollte dich nicht töten, aber …«

Paul richtet sich auf, kann diese Worte aber niemandem zuordnen. Erst abends, als sie wieder zu Hause sind, kommt eine Meldung im Radio, die ihn erschüttert …

In: Mörderische Ostsee: Krimineller Reiseführer von Travemünde nach Heiligenhafen, Hrsg. Dietlind Kreber, 2017

Die Wolfsschlucht – eine Spukgeschichte

Jahrein jahraus klettern der alte Michel und seine Tochter Margarethe mit ihrem Karren die steilen Hänge des finstren und feuchten Bergischen Landes hinauf und hinab, um ihre Wundertinkturen auf dem Schwelmer Jahrmarkt anzupreisen.

Aber irgendetwas stimmt mit den beiden nicht. Den Leuten sind sie unheimlich. Erst recht Bruder Sebolt vom Kloster zu Beyenburg. Der hat regelrecht Angst vor ihnen, denn immer wieder stehen die beiden vor den Mauern seines Klosters und bitten ihn um etwas sehr Seltsames.

Erst hunderte von Jahren später wird bei Restaurationsarbeiten im Kloster eine alte Schriftrolle gefunden, die die schreckliche Wahrheit ans Licht bringt …

In: Giftmorde 2– 17 neue tödliche Anleitungen, Hrsg. Andreas M. Sturm, 2015

Sechs Zimmer, Küche, Diele, Tod

Vitus ist eines der vielen Opfer der steigenden Mieten in Berlin. Verzweifelt sucht er eine bezahlbare Wohnung in Kreuzberg. Doch der naive Student wird Opfer eines windigen Immobilienmaklers und gerät unter Mordverdacht.

Gut, dass Oma Gerti noch fit ist. Denn nur die hat die nötige Chuzpe, ihren Enkel rauszuhauen …

In: Krimineller Reiseführer: BERLIN, Hrsg. Petra Tessendorf, 2014

Neptuns Reich

Die Freunde Felix und Gabriel haben das Abitur in der Tasche und feiern ausgiebig am Strand. Gabriels Vater ist Strandkorbbesitzer und er hat alte Pläne wiedergefunden, mit denen man die Strandkörbe zu Booten umbauen kann. Einer davon steht tatsächlich am Strand, und die beiden probieren ihn aus.

Vielleicht ist es doch keine so gute Idee, nachts betrunken auf der Ostsee herumzurudern. Man weiß nie, wem man im dunklen Wasser begegnet …

In: Strandkorbkrimis, Hrsg. Dietlind Kreber, 2014 

Gottes Ohr

Hat seine Isolde ein heimliches Verhältnis mit Tristan? Wie soll er das herausfinden? Wie praktisch, dass er Tom kennt, der eine Etage über Tristan wohnt. Dort will er sich einquartieren, obwohl es unerträglich heiß ist und ein schweres Unwetter aufzieht.

Was dann passiert, lässt sich nur noch fragmentarisch in Form von Tagebuchaufzeichnungen rekonstruieren. Und die waren an jemanden gerichtet, der noch viel weiter oben wohnt, nämlich irgendwo im Himmel …

In: Wenn der Tod lachen könnte, Hrsg. Sophie Sumburane, 2013

So rot die Lippen

Ein Gift-Märchen, der Eibe gewidmet.

In: Giftmorde 1 – 15 tödliche Anleitungen, Hrsg. Andreas M. Sturm, 2013

Hannes und die dunkle Jahreszeit

Hannes arbeitet bei der Paketpost; er hat dort eine ganz besondere Stellung, die ihn gerade an Heilig Abend sehr fordert.

Doch Hannes hat die Nase gehörig voll. Hilflos muss er mit ansehen, wie die Leute seine Geschenke per Retoure zurückschicken. Das ist fast genauso schlimm, wie die an Fenstern und Balkonen erhängten Weihnachtsmänner. In seiner Verzweiflung ruft er seinen Bruder im Allgäu zu Hilfe. Den kann er zwar nicht ausstehen, weil er so bösartig ist. Aber Hannes weiß sich nicht anders zu helfen.

In: Kriminelle Weihnachten in der Lübecker Bucht, Hrsg. Angelika Waitschies, 2013

Alles renkt sich wieder ein

Alma Mendelssohn hat Geburtstag, sie wird hundert. Den darf sie allerdings nicht in ihrem geliebten Zuhause feiern, sondern in einem Altenheim. Doch sie hat keine Lust auf Glückwunschkarten der ›Mitinsassen‹. Nur ihr Sohn und seine Frau dürfen kommen. Es gibt den geliebten Käsekuchen, dessen Rezept Alma nicht preisgibt. Und es wartet noch eine ganz besondere Überraschung. Dafür hat sie jeden Tag ihre Hände trainiert, und das nicht nur, um Klavier zu spielen …

In: Mutters Mordkompott, Hrsg. Klaudia Jeske, Angelika Hauck, 2013

Wenn die Sonne stillsteht

Grömitz zur Sommersonnenwende. Sonia und Annie reisen im Auto an und nehmen einen Anhalter mit, der behauptet, er wolle Urlaub in Grömitz machen. Sie wundern sich, dass er kein Gepäck dabei hat. Annie ist skeptisch, doch Sonia geht mit ihm aus.

Eine Fahrt mit der Tauchgondel lässt eine böse Vorahnung zur Gewissheit werden …

In: dtv-Urlaubslesebuch, Hrsg. Karoline Adler, 2011

Wie ein Traum

Sven und Jonas machen eine Radtour entlang der Ostseeküste. Am Weißenhäuser Strand stürzt Sven und verletzt sich. Die Brüder übernachten in den Dünen hinter einer dieser Pappeln, die sich wie riesige Drachen am Boden winden.

Sven träumt von den Bäumen, träumt von finsteren Gestalten und von einem schaukelnden Boot. Am nächsten Morgen ist Jonas verschwunden. Und Sven weiß nicht mehr, was Traum und was Realität ist …

In: Mörderische Ostsee: Krimineller Reiseführer Fehmarn bis Kiel, Hrsg. Petra Tessendorf, 2011

Stimmung in Rot

Ein Maler auf der Suche nach dem perfekten Rot. Dass er die Suche auch gleich mit einem Rachefeldzug verbinden kann, kommt ihm sehr gelegen …

In: dtv-Urlaubslesebuch, Hrsg. Karoline Adler, 2011

Der Ruf der Wale

Paul Lupin und Martin Heimdahl sind mit einem Kutter zum Hochseeangeln rausgefahren. Als sie auf hoher See sind, ruft jemand »Schweinswale«, und tatsächlich kann Paul für einen kurzen Moment ihren schwarzglänzenden Rücken erkennen.

Ein alter Mann steht plötzlich neben ihm, den er bisher noch gar nicht gesehen hat. Der scheint eine Menge über diese seltenen delfinähnlichen Tiere zu wissen. Seltsamerweise kann Paul ihn kurz danach nicht mehr finden.

Zurück in Hamburg begreift Paul, dass diese Begegnung kein Zufall war, und dass sie hilfreich sein könnte, einen Mord aufzuklären.

In: Mörderische Ostseegerichte, Krimineller Restaurantführer, Hrsg. Dietlind Kreber, 2010