Schatten über der Steilküste – Der erste Fall für die Lupins


Kommissar Paul Lupin besucht seinen Vater Johann in dessen Haus in Havgart und fällt von der Leiter. Und so muss er auf Krücken seinem Vater hinterherhumpeln, der seine Nase viel zu tief in die mysteriösen Vorgänge steckt, die in seinem Dorf Havgart vor sich gehen.

Da Johann erst seit Kurzem an der Ostsee lebt, kommen ihm die seltsamen Vorgänge nicht ganz ungelegen. Er will nämlich das Durcheinander nutzen, das durch die Morde entstanden ist, um mit den verschlossenen Einheimischen in Kontakt zu kommen. Und Johann sieht mit dem unverstellten Blick eines Außenstehenden andere Wahrheiten als die Polizei.

Sie freunden sich mit Adri Holland an, der vor vielen Jahren sein Heimatdorf Hals über Kopf verließ und nun wieder zurückgekehrt ist. Bald überkommen die beiden Zweifel, denn irgendetwas stimmt nicht mit ihrem neuen Nachbarn …

»Er hatte die feuchtkalten Nebel vermisst, die langen dunklen Nächte, in denen die Geister der See den Raureif an seine Fenster hauchten.«

Ein vielschichtiges und atmosphärisch dichtes Krimi-Drama.

Küstendämmerung
Ab 9. April 2020
Emons Verlag
Broschur, 352 Seiten
ISBN 978-3-7408-0824-2
Euro 13,00 [D] , 13,40 [AT]

 

Ein packender Plot, geheimnisvoller Ostsee-Charme und zwei Protagonisten, die erst lernen müssen, sich miteinander zu arrangieren – der Kriminalroman Küstendämmerung von Petra Tessendorf hat alles, was einen richtigen Schmöker ausmacht! Die Autorin erschafft auf wunderbare Art einen Mikrokosmos mit all den sympathisch-verschrobenen Charakteren, die das Landleben prägen.
Wunderbare Lektüre, die lange nachwirkt. Absolut lesenswert!
szeneluebeck.de

Petra Tessendorf hat die Dramaturgie perfekt angelegt, sodass man sich am Anfang ebenso ratlos wie die Ermittler fühlt. Der beschuldigte Werwolf wird es wohl nicht gewesen sein, aber man hat auch keine Idee, was hinter dem Verbrechen stecken könnteFrau Goethe liest

Wir gruselten uns bei der Vorstellung des nächtlichen Waldes und was dort wohl außer Wilderei noch alles passieren kann …
Frau Goethes Interview als Podcast

Im tiefen Wald der Vergangenheit


Ein heißer Sommer im Bergischen Land. Olga, Thorvald, Benno und Hanna paddeln auf einem Floß im Waldsee. Plötzlich sieht einer der Jungen oben auf dem Felsen einen schwarzen Schatten, der davongleitet.
Dreißig Jahre später. Die Kinder von einst versammeln sich an einem lauen Sommertag zum Klassentreffen in Luis‘ Gasthof im Wald. Man lacht und trinkt und tauscht Erinnerungen aus. Die Nacht wird lang. Zwei Tage später spaziert Olga in der flirrenden Hitze am Bach entlang – und findet ihre Schulfreundin Juliane tot im Wasser. Während die polizeilichen Ermittlungen vorangetrieben werden, wird Olgas Aufenthalt in ihrer Waldhütte immer unheimlicher.
Der Mörder läuft noch frei herum. Und er gibt Olga unmissverständliche Zeichen …

»Ein intensiver Kriminalroman voller Spannung, Sommer, Melancholie und knisternder Atmosphäre.«

Der Wald steht schwarz und schweiget
dtv
Taschenbuch, 336 Seiten, 8,95 €, ISBN 978-3-4232-1232-8
Für ein signiertes Exemplar schreiben Sie mir gerne über Kontakte

 

Der Anfang. Der Sound. Diese Geschichte. Es war um mich geschehen: Das war definitiv kein Manuskript, das man „anliest“ und auf den Stapel „noch mal versuchen“ legt.
Dieser Roman, der im Kleid eines Kriminalromans daherkommt, brachte einfach alles mit, wovon traumhafte Sommerlektüre lebt.
Und es ist genau dieses „Traumhafte“, das bereits der Titel anklingen lässt und das die Autorin zart und suggestiv zugleich der ganzen Geschichte unterlegt. Traumsequenzen, auch Alpträume der Protagonistin, alte Mythen aus dem Bergischen Land und ein Ton, der nicht zufällig an den ‚Fliegenden Holländer’ erinnert (aber das werden Sie selber herausfinden …)
Bianca Dombrowa, dtv-Verlag    

Petra Tessendorf präsentiert in ihrer bildhaften Sprache keinen blutrünstigen Roman, eher ein leises Drama in einer ausdrucksstarken Umgebung. Feinfühlig mit einer spürbaren Spannung entführt sie die Leser in die dunkelsten Ecken des Bergischen Landes sowie in dessen Seelenleben.
General Anzeiger, Remscheid

In ihrem Krimi-Debüt spielt Petra Tessendorf gekonnt mit Bergischen Mythen. Auch ihre atmosphärisch dichten, fast poetisch anmutenden Naturschilderungen überzeugen
General Anzeiger, Bonn

Die Beschreibung der äußeren Szenerie gelingt der Autorin sehr bildhaft und die Wiedergabe der inneren Verwicklungen geradezu berührend
Lübecker Nachrichten

Short-Storys vom Meer, vom Wald und aus Berlin


In den zwölf Geschichten können die Grenzen von Wirklichkeit und Traum schon mal verschwimmen und Protagonisten und Leser gleichermaßen überraschen. Als würde die Sonne für einen Moment stillstehen, bevor alles wieder seinen gewohnten Gang geht. Allerdings anders, als zuvor …

Hierin sind auch zwei Kurzgeschichten mit Paul und Johann Lupin, den Hauptfiguren der im April 2020 gestarteten Küstenkrimireihe:

Nichts als Stimmen
Kriminalhauptkommissar Paul Lupin macht sich mit seinem Vater Johann einen schönen Tag in Grömitz. Er liegt am Strand, hört den Wellen zu, nimmt Gesprächsfetzen wahr, »… ich wollte dich nicht töten, aber …«Paul richtet sich auf, kann diese Worte aber niemandem zuordnen, weil so viele Menschen um ihn herum sind. Den ganzen Tag über bekommt er den Satz nicht mehr aus seinem Kopf. Erst abends, als sie wieder zu Hause sind, wird die böse Vorahnung zur Gewissheit, die ihn erschüttert.

Der Ruf der Wale
Paul Lupin und Martin Heimdahl sind mit einem Kutter zum Hochseeangeln rausgefahren. Als sie auf hoher See sind, ruft jemand »Schweinswale«, und tatsächlich kann Paul für einen kurzen Moment ihren schwarzglänzenden Rücken erkennen. Ein alter Mann steht plötzlich neben ihm, den er bisher noch gar nicht gesehen hat. Der scheint eine Menge über diese seltenen delfinähnlichen Tiere zu wissen. Seltsamerweise kann Paul ihn kurz danach nicht mehr finden. Zurück in Hamburg begreift Paul, dass diese Begegnung kein Zufall gewesen war, und dass sie hilfreich sein könnte, einen Mord aufzuklären.

Wenn die Sonne stillsteht
184 Seiten,  9,90 € (Taschenbuch), 6,49 € (E-Book), ISBN: 978-3-7494-8325-9
Dezember 2019

Mörderischer Advent


Der literarische Adventskalender beinhaltet 24 Geschichten, die auf Weihnachten einstimmen. Nicht immer ist das Warten auf das Christkind mit lieblichem Gesang und frohem Miteinander verbunden. Bei einigen Familienfeiern erhitzt sich nicht nur das Kerzenwachs, sondern auch das Gemüt. Nicht alles, was nach Mandeln schmeckt, ist auch genießbar. Die Autoren haben ihre eigene Vorstellung von der Heiligen Nacht und finden sogar eine Lösung, die Leichen festlich zu entsorgen. Rund ums Thema Weihnachten lassen sie es zwischenmenschlich knallen. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“ minimiert sich die Anzahl der Figuren und das Fest rückt mit jedem Kapitel näher.

Hierin: Grenzland
Der berühmte Science-Fiction-Autor Ivar Magnuson verfährt sich an Heiligabend im finnisch-schwedischen Grenzgebiet. Was dann passiert, übersteigt bei Weitem die ohnehin schon blühende Fantasie des Autors, denn er gerät an seine Grenzen. Und damit sind nicht nur Ländergrenzen gemeint …

Stille Nacht, tödliche Nacht – 24 mörderische Adventsgeschichten
368 Seiten, 14,80 € (Taschenbuch), 9,95 € (E-Book), Bookspot-Verlag, ISBN-13: 978-3-9566-9118-8

Kriminelles zwischen Pampers und Prosecco


Mütter und gutes Essen? Immer. Aber Mütter und Morde? Jawohl.
Im Extremfall werden sie zu Rächerinnen. Mehr noch: Mütter, Großmütter, Schwiegermütter, Stiefmütter oder auch nur mütterliche Ratgeberinnen leben gefährlich: wenn es ihren ›Lieben‹ in den Sinn kommen sollte, sie aus dem Weg zu räumen. Aber Vorsicht: einige Damen sind durchaus wehrhaft! Zu jedem Krimi gehört das passende Rezept zum gefahrlosen Nachkochen.

Hierin: Alles renkt sich wieder ein
Alma Mendelssohn hat Geburtstag, sie wird hundert. Den darf sie allerdings nicht in ihrem geliebten Zuhause feiern, sondern in einem Altenheim. Doch sie hat keine Lust auf Glückwunschkarten der ›Mitinsassen‹. Nur ihr Sohn und seine Frau dürfen kommen. Es gibt den geliebten Käsekuchen, dessen Rezept Alma nicht preisgibt. Und es wartet noch eine ganz besondere Überraschung. Dafür hat sie jeden Tag ihre Hände trainiert, und das nicht nur, um Klavier zu spielen …
Und dazu gibt es das Rezept für den weltbesten Käsekuchen!

Mutters Mordkompott, Krimi-Anthologie, Hrsg: Klaudia Jeske und Angelika Hauck
Leda Verlag, 256 Seiten

dtv-Urlaubslesebuch


Urlaubszeit ist Lesezeit – egal, ob am Meer oder am heimischen Baggersee. Das Urlaubslesebuch ist die ideale Ferienlektüre, passt in jede Tasche und lässt niemals Langeweile aufkommen. Dreiundzwanzig Geschichten verführen Sie zum Träumen, Nachdenken, Lachen und Staunen. Sie können zum Beispiel mit Siegfried Lenz an die Nordsee oder mit Petra Tessendorf lieber an die Ostsee fahren, mit Alex Capus Schweizer Supermarktregale füllen, mit Stefan Mühldorfer an der Isar joggen, mit Benno Hurt Klodeckel kaufen, mit Carlos Salem in einer spanischen Bar sitzen oder mit Paulus Hochgatterer die Sommertage der Kindheit erleben.

Hierin: Wenn die Sonne stillsteht
Grömitz zur Sommersonnenwende. Sonia und Annie reisen im Auto an und nehmen einen Anhalter mit, der behauptet, er wolle Urlaub in Grömitz machen. Sie wundern sich, dass er kein Gepäck dabei hat. Annie ist skeptisch, doch Sonia geht mit ihm aus. Als sie am nächsten Tag immer noch nicht im Hotel ist, macht sich Annie große Sorgen. Erst die Fahrt mit der Tauchgondel bringt die schreckliche Gewissheit ans Licht.

dtv-Urlaubslesebuch, Hrsg. Karoline Adler

 

dtv-Urlaubslesebuch


In unserem Urlaubslesebuch versammeln hochkarätige Autoren ihre spannenden, anrührenden und heiteren Geschichten. Da genießt z. B. Dora Heldt den perfekten Sommer, während Sandra Lüpkes auf den Spuren einer Giftmischerin wandelt. Ewald Arenz kapituliert vor der pubertierenden Tochter, T. C. Boyle wird Vegetarier, und Rafik Schami macht sich Gedanken über Nudelsalat.

Hierin: Stimmung in Rot
Ein Maler ist auf der Suche nach dem perfekten Rot. Dass er die Suche auch gleich mit einem Rachefeldzug verbinden kann, kommt ihm sehr gelegen …

dtv-Urlaubslesebuch, Hrsg. Karoline Adler

Weitere Anthologien