Das Schreibhandwerk habe ich im Bergischen Land gelernt, meiner alten Heimat. Nach Ausbildung und Studium bin ich eher zufällig in der Redaktion einer Schwelmer Wochenzeitung gelandet. Dass mir das Schreiben lag und vor allem Spaß machte, war schnell klar, und so habe ich viele Jahre als Journalistin für verschiedene lokale Medien und die Tageszeitung Bergische Morgenpost (Rheinische Post) gearbeitet.

2003 sind wir an die Ostsee gezogen, nach Ostholstein, dieser meerumspülten Landzunge. Eigentlich wollte ich dort für die Lübecker Nachrichten arbeiten, stattdessen habe ich einen Roman geschrieben.
»Der Wald steht schwarz und schweiget« erschien bei dtv und spielt im Bergischen Land. 

Aus der Ferne kann man so schön über die alte Heimat schreiben.

Seither habe ich jede Menge Kurzgeschichten veröffentlicht, Krimi-Anthologien herausgegeben und bin als Lektorin tätig. Und ich ergänzte mein eigenes Schreiben durch eine Fortbildung zur Schreibpädagogin, da mir die Zusammenarbeit mit Menschen, die ebenfalls gerne schreiben, viel Spaß macht. Dabei ist es egal, ob sie gerade zaghafte erste Versuche starten, oder professionell unterwegs sind. Gemeinsames Schreiben beflügelt immer und jeden … 

Mittlerweile leben wir in Berlin und Ostholstein ist zu meiner zweiten alten Heimat geworden. Berlin als Schauplatz wird also erst mal nichts – ich habe gerade nicht vor, mir schon wieder eine neue Heimat zu suchen. Und ich weiß, dass die Ostsee noch viele Geschichten bereithält.